Alternative Fußbodenheizung: Decke und Wände nutzen

Weiterführende Informationen zu Schnittstellenkoordination bei Flächenheizungen bieten die Broschüren des BVF, die unter www.flaechenheizung.de zum Download zur Verfügung stehen. Bilder: Bundesverband für Flächenheizungen und Flächenkühlungen e. V., Hagen

Fußbodenheizungen sind bei der Sanierung heute die am häufigsten verbauten Systeme um eine zeitgemäße Flächenwärme im Gebäude zu erzeugen. Kann oder
soll aufgrund baulicher Gegebenheiten oder Vorschriften eine solche Installation nicht durchgeführt werden, lassen sich die entsprechenden Bodensysteme anpassen und an Wänden oder Decken integrieren. Im Rahmen einer Sanierung können damit auch Bestands- und Altbauten mit einem hochwertigen Raumklima zugunsten des Wohnkomforts ausgestattet werden. 

Beim Einbau der modifizierten Systeme gelten ähnliche Bedingungen wie bei Fußbodenheizungen. Anwendung finden gleichermaßen Nass- wie Trockenbausysteme nach DIN 18560-2. Hier lässt sich jeweils ein Nasssystem – das Rohrsystem im Wandputz (NW1) bzw. im Deckenputz (ND1) – realisieren. Darüber hinaus stehen für die nachträgliche Installation Trockenbausysteme zur Verfügung: einerseits Rohrsysteme in Trockenausbauplatte (TW2 bzw. TD1) und für zum anderen die Wandflächenheizung die Rohrsysteme in Unterkonstruktion mit Ausbauplatte (TW1). Für eine Warmwasser-Wandheizung eignen sich Rohrsysteme aus Kunststoff, Metallverbund oder Kupfer.

Alle Varianten lassen sich nahezu unabhängig vom Wand- oder Deckenaufbau wählen. Lediglich auf bereits verlegte elektrische Leitungen ist Rücksicht zu nehmen.

Hinweis: Die Variantenbezeichnungen wie TB1, TB2 oder TW1 sind der BVF Schnittstellenkoordination entnommen, die der Abstimmung der Gewerke bei der Herstellung einer Flächenheizung dient (siehe Downloads unter www.flaechenheizung.de).

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